Wir über uns ...
Gemeinsam Pantomime zu spielen - das war seit einiger Zeit unser Traum. Für Tomine als Anknüpfung an früher und für Pan als eine neue Form des Ausdrucks auf der Bühne. Nach einem Input bei Jango Erhardo sind wir nun bereit.
Tomine ... über sich selbst
Die Pantomime ist zu mir gekommen
Auf Bühnen stehe ich, seit ich in der Schule bin: im Chor beim Krippenspiel, bei der Laienspielgruppe meiner Grundschule. In meiner Jugend auch als Solosängerin, mit Tanzchoreografien und verschiedenen Theaterformen.
Als ich anfing, Pantomime zu spielen, war ich 12 Jahre und wusste selbst nicht, was das ist. Ich hatte damals zwei Freundinnen, die in einer Pantomime-Gruppe spielten und ich wollte unbedingt dabei sein. Wir waren 5 Mädchen und haben unter dem Namen "Panto90" einige, kleine Auftritte gehabt. Unsere Inspiration erhielten wir aus Büchern und Seminaren. Es war eine schöne Zeit. Nach etwa 2,5 Jahren verließen unsere beiden Ältesten, und somit unsere Anleiterin, die Gruppe: Studium - Ortswechsel. So endete "Panto90".
Danach habe ich hin und wieder Pantomime in andere Gruppen bringen wollen, aber nie wirklich mit Erfolg. Stattdessen habe ich klassisches Theater und Improtheater gespielt.
Losgelassen hat mich die Pantomime trotzdem nicht. Begeistert habe ich mir Auftritte von Elie Levy und Carlos Martinez angesehen - zwei absolute Meister ihres Fachs - oder auch das Duo Mimikry. Nun kehre ich selbst zurück zu meinen schauspielerischen Wurzeln und starte zusammen mit Pan in eine neue Zeit der Stillen Kunst Pantomime.
Pan über Tomine
Pan weiß ein Geheimnis: Da gibt es zwei Tomines.
Die eine macht, was Menschen so machen, arbeiten und essen und schlafen und tun. So bewegt sie sich in der Welt.
Die andere ist für die Pantomime geboren. Die erschafft Welten.
Pan hat beide lieb.
Pan ... über sich selbst
Als meine Füße das erste Mal eine Bühne berührten und ich ziemlich aufgeregt und ahnungslos vor Leuten stand, die mich erwartungsvoll ansahen, da dachte ich nicht, dass ich das länger machen würde.
Wie das so ist mit den wirklich wichtigen Sachen im Leben, irrte ich da: Ich war nach Hause gekommen. So nannte ich das später, als ich in meinen Inkarnationen als Musiker oder Redner oder Moderator oder Schauspieler auf eben dieser Bühne in all ihren unterschiedlichen Inkarnationen stehen durfte.
2007 begann ich mit Improvisationstheater. Ich und das unerwartete Stegreifspiel wurden gute Gefährten über die Jahre hinweg, und ich konnte auf mancher Welle des Momentes surfen.
Tomine machte eine neue Tür auf, und wieder war es wie beim ersten Mal: Das stumme Spiel ist für mich der konsequente nächste Evolutionsschritt auf der Bühne. Nach Hause.
Tomine über Pan ...
Obwohl Pan Pantomime ganz neu für sich entdeckt hat, bewegt er sich in ihr, als hätte er nie etwas anderes gemacht. Seine vielen Erfahrungen aus anderen Feldern der darstellenden Künste bereichern unser Spiel und bringen uns viele, tolle Ideen. Ich genieße unser harmonisches Zusammenspiel und die Prozesse des Entstehens unserer Geschichten.